Strecke frei auf der Koralmbahn

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Historische Tage für Österreich, denn nach 25 Jahren Bauzeit ist die Koralmbahn im Vollbetrieb. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, fließt der reguläre Personenverkehr auf der neuen Strecke zwischen Graz und Klagenfurt. Mehr als 10.0000 Personen nutzten laut ÖBB am ersten offiziellen Fahrtag die Strecke. Als Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors wirkt die neue Verbindung weit über die beiden Ballungszentren hinaus, die sie ab sofort erschließt und zur Metropolregion zusammenfügt.

Das Jahrhundertprojekt ist eröffnet
_Mihael Vecchiet, Bericht

Architekturbücher ausgezeichnet

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Gerade erst entschieden wurde der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs. 15 Bücher, vornehmlich produziert und herausgegeben in Österreich, werden jährlich mit dem Preis prämiert, der grafische Gestaltung und deren Zusammenspiel mit den Buchinhalten bewertet. Hier ist ein Buch viel mehr als bloße Buchstaben auf Papier. 

Schönste Bücher Österreichs, heuer leider mit schalem Beigeschmack
_Redaktion GAT, Bericht

Welche Zukunft hat die grüne Stadt?

„Die Chance in der Krise“ lautete das Generalthema des Turn On Architekturfestivals 2025.
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Erstmals stand beim Turn On-Talk, der sich den scheinbar gegensätzlichen Paradigmen „Stadt und Natur“ widmete, auch die Gestaltung des städtischen Grünraums im Fokus und zeigte, dass Landschaftsplanung als zukünftigen Fixpunkt in das Festivalprogramm aufzunehmen, jedenfalls wünschenswert wäre.

Turn On Architekturfestival 2025 in der Rückschau
_Christine Müller, Bericht

Ingrid Mayr

Die angemessene Form
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Während ihrer nahezu 50-jährigen Tätigkeit als Architektin in Graz hat Ingrid Mayr die Architekturentwicklung der Stadt miterlebt und mitgeprägt. Die Liste an Projekten, die sie zunächst mit ihrem Mann im gemeinsamen Büro, später eigenständig realisierte, ist lang und reicht von Ausstellungsgestaltungen und Museumsumbauten über Revitalisierungsprojekte bis hin zu Schulen, Einfamilienhäusern, Sakralbauten und öffentlichen Platzgestaltungen.

Ins Licht gerückt
_Bettina Paschke, Bericht

Shahrzad Kraupp

„Wir haben alles geplant! Dann kam die Revolution.“
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Ein Leben zwischen Iran und Europa, eine bewegte Karriere und ein jähes Ende des eigenen, erfolgreichen Architekturbüros aufgrund der Iranischen Revolution. Die Architektin Shahrzad Seradj-Kraupp berichtet über ihr Studium in Wien und Graz, die Zeit als selbständige Architektin in Teheran, ihr Lieblingsprojekt und die Folgen der Revolution.

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

Ins Licht gerückt
_Clara Neuhold, Bericht

Anna Lülja Praun

Perfektion im Detail
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Heute ist die Architektin Anna Lülja Praun vor allem für ihre seit den 1950er Jahren in Wien entstandenen Möbelentwürfe bekannt. Diese waren aufs Engste verbunden mit der handwerklichen Wiener Einrichtungs- und Möbeltradition, wie sie Adolf Loos, Josef Frank und Oskar Wlach in der Zwischenkriegszeit weiterentwickelt hatten. Der Boden für ihre Affinität zum Interieur-Design wurde jedoch schon während ihres Studiums in Graz gelegt, vor allem aber in ihrer Zeit im Architekturbüro von Herbert Eichholzer, mit dem sie eine Zeit lang auch zusammenlebte. Mit Durchsetzungsvermögen und Ausdauer nahm sie über Jahrzehnte einen ganz speziellen Platz in der österreichischen Architektur der Moderne ein. 

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

Ins Licht gerückt
_Antje Senarclens de Grancy, Bericht

Christl Stigler-Powondra

Die unbekannte Nachkriegsmoderne
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Die Architektin Christine (Christl) Stigler-Powondra schuf 1966 mit der Innsbrucker Espressobar Be Be einen ikonischen Raum der Nachkriegsmoderne, der sich durch seine besondere Eleganz und feine Wahl der Oberflächenmaterialien auszeichnete und bald zum Treffpunkt für Architekt:innen und Künstler:innen wurde. Der Name der Entwerferin ist nur Wenigen bekannt. In der Zeitschrift „Baumeister“ wurde 1968 ihr Ehemann und Büropartner als alleiniger Autor genannt. Und in einem 2021 erschienenen Artikel über die qualitätvolle Bargestaltung wunderte sich Rainer Köberl darüber, dass Friedrich Achleitner in seinem Architekturführer zu Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg (1980) diese außen vor ließ. 

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

Ins Licht gerückt
_Clara Neuhold, Bericht

Lorle Herdey

Unterrichten und Bauen
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Lorle Herdey war nicht nur eine der wenigen österreichischen Architektinnen, die in den Nachkriegsjahrzehnten – gemeinsam mit ihrem Mann – erfolgreich ein Architekturbüro führte, sondern ab Wintersemester 1945/46 auch die erste Frau, die an der heutigen Technischen Universität Graz als Hochschulassistentin unterrichtete. Zuvor war sie kriegsbedingt, wie einige weitere Frauen, bereits als wissenschaftliche Hilfskraft eingesetzt worden. Dass sie als entwerfende Architektin bis heute kaum wahrgenommen wird, hängt eng damit zusammen, dass bei der Publikation gemeinsamer Projekte oft nur der Name ihres Mannes genannt wurde – ein Vorgang der sich bis heute in vielen Architektinnenbiografien wiederfindet.

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

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Ins Licht gerückt
_Antje Senarclens de Grancy, Bericht

Szene kritisiert Umbesetzung und Kürzungen

Ein Plädoyer für die Kulturlandschaft
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Vertreterinnen und Vertreter der Steirische Kulturszene kommentieren mit einem Offenen Brief an die steirische Landesregierung und den Kulturlandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl die kürzliche Umbesetzung des Kulturkuratoriums des Landes Steiermark und die Kürzungen der Landeskulturförderungen.

#kulturlandretten
_Redaktion GAT, Bericht

Pongratz-Moore-Steg Neubau

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Das neue Brückenbauwerk anstelle des seit 2023 gesperrte Rad- und Gehwegs über die Mur nördlich von Graz soll bis voraussichtlich Ende 2026 fertiggestellt werden. Im Mai 2025 soll der Gemeinderat über das Projekt entscheiden. Ein Beginn vorbereitender baulicher Maßnahmen an beiden Murufern ist nach positivem Bescheid ab Herbst 2025 zu erwarten. Der Baustart für den neuen Steg soll im Frühjahr 2026 folgen. Eine ARGE aus AXIS Ingenieurleistungen ZT GmbH und D/D Landschaftsplanung zeichnet verantwortlich für die Planung, die Stadtbaudirektion Graz für die Projektkoordination.

Mit Fertigstellung wird die wichtige Verbindung zwischen Andritz und Gösting barrierefrei und als verbesserter, wesentlich breiterer Weg in Zukunft wieder ermöglicht. 

Ende 2026 wird wieder flaniert und geradelt
_Redaktion GAT, Bericht
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bis 7.1.2025
GAT