Wolkenschaufler_102

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Die Kolumne Wolkenschaufler von Wenzel Mraček erscheint jeden 2. Dienstag im Monat auf GAT.

Ausstellung:

Der Grazer Gehfotograf. Eine Stadt in Bewegung 1929–1932. Bis 31. Mai 2026, Museum für Geschichte, Sackstraße 16, Graz.

„Sie sind gefilmt worden!“
_Wenzel Mraček, Kolumne

Verwandlung

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Es gibt Ausdrucksformen des menschlichen Handelns, die sich nur schwer ausstellen und noch schwerer außerhalb ihrer selbst darstellen lassen – dazu gehört auch die Architektur. Wie Film, Tanz und Mode ist sie in sich selbstgenügsam auf eine Weise, die nur sehr eingeschränkt in andere Medien übersetzt werden kann. Dass sie sich selbst genügt, heißt in diesem Fall auch, dass ihr nichts anderes Genüge tun kann. Wie stellt man Film dar außer durch Film? In diesem Sinne handelt etwa das Österreichische Filmmuseum mit seinem „Unsichtbaren Kino“ konsequent: Es zeigt Filme – keine Kostüme, keine Standbilder, keine archäologischen Relikte von Dreharbeiten. Immer wieder wird solches andernorts versucht, doch es will nicht gelingen.

Die Kolumne von TAT. erscheint einmal im Monat auf GAT
_Harald Trapp/ Gerhard Flora (TAT.), Kolumne

David Schreyer Monatsbrief Januar 2026

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Für Studio JL fotografierte David Schreyer ein 2021 fertiggestelltes Wohnhaus mit Schindelfassade in Bad Mitterndorf. 

GATnews zeigt dieses und weitere Projekte in der Kolumne „Monatsbriefe“, die der Architekturfotograf David Schreyer monatlich verschickt.

Wohnhaus, Bad Mitterndorf, 2021
_David Schreyer, Kolumne

zeitenweise – 61

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Das Jahr hat ja schon einmal gut begonnen, so gut sogar, dass gar kein übertriebener – nicht einmal ein bescheidener –  Optimismus aufkommen kann. Politisch und gesellschaftlich wird es also weiter spannend bleiben, Spannungen erzeugen und globale Reaktionen zur Folge haben. 

Wo in diesem Spannungsfeld Europa bleibt, wird auch sehr interessant. Europa bleibt am Boden. Europa bleibt auf der Landkarte. Europa bleibt ein Spannungsfeld. Europa wird zum Schlachtfeld. Europa wird ein Trümmerfeld. Europa wird ein Trauerhaufen. Eines nach dem anderen.

Die Trauergästeflüsterer:innen
_Wolfgang Oeggl, Kolumne

Schau doch! 62

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„Der Grazer Schloßberg. Von den Anfängen bis zur Zerstörung der Festung 1809“, so betitelte Peter Laukhardt sein 2024 erschienenes großformatiges und inhaltsreiches Buch. Ein zweiter Teil ist in Arbeit, wird aber noch länger auf sich warten lassen. Deshalb hat sich der Autor entschlossen, vorab über die wichtigsten Abschnitte der „Wiedergeburt“ des Grazer Hausberges in Form seiner bekannten Kolumnen etwas gekürzter zu berichten.  

Der Schloßberg und seine Wiedergeburt
_Peter Laukhardt, Kolumne

Wolkenschaufler_101

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Die Kolumne Wolkenschaufler von Wenzel Mraček erscheint jeden 2. Dienstag im Monat auf GAT.

Ausstellung:

Der Hang zur Geometrie. Experimente zum Wohnen aus den letzten 500 Jahren. Bis 15. Februar 2026, kunsthaus muerz, Wiener Straße 56, Mürzzuschlag. kunsthausmuerz.at

Geometrie bewohnen
_Wenzel Mraček, Kolumne

Wer kann, der kann!

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Es heißt bekanntlich, Architektur sei ein Beruf für alte Menschen – und auch in Österreich scheint man bemüht zu sein, dass es so bleibt. Ein beliebtes Instrument zur Marginalisierung junger Architekt*innen sind dabei zunehmend Wettbewerbe. Ein Blick in aktuelle Ausschreibungsunterlagen zeigt: Immer mehr offene Auslobungen schließen mittlerweile angehende Architekt*innen durch die gekonnte Ausreizung europäischer Vergaberichtlinien von einer Teilnahme aus, selbst wenn die Bauaufgabe trivial ist. Die Hürden sind geschickt gewählt; zumeist genügen fehlende finanzielle Mittel des Büros oder mangelnde ‚technische Leistungsfähigkeit‘ zur Disqualifikation.

Die Kolumne von TAT. erscheint einmal im Monat auf GAT
_Gerhard Flora/ Harald Trapp (TAT.), Kolumne

zeitenweise – 60

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Wunder passieren, heißt es so schön. Wunden auch. Der Winter ist die Zeit, um innezuhalten, in sich zu gehen, vielleicht wäre es auch die Zeit, die eigenen Wundmale zu bewundern, zu betrachten, zu lecken, zu heilen. Jetzt ist die Zeit des Rückzuges, der Einkehr, der Ankunft (im Selbst), der Reinigung, der Heilung, der Hoffnung. Es ist an der Zeit.

Nach dem Wunderlecken
_Wolfgang Oeggl, Kolumne

Wolkenschaufler_100

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Dem nun erschienen Buch Wir Günther Domenig. Korrekturen einer Legende, herausgegeben von Wolfdieter Dreibholz und Michael Zinganel, ging die gleichnamige Ausstellung im kunsthaus muerz über den Jahreswechsel 2022/23 voraus. Wolfdieter Dreibholz war eingeladen, eine Architekturausstellung für das kunsthaus muerz zu entwickeln und anlässlich auch dessen zehnten Todestages schlug Dreibholz eine Schau zum Lebenswerk von Günther Domenig vor. Mit Recherche und Kuratierung der Ausstellung wurde Michael Zinganel beauftragt, woraus die Darstellung eines „fiktiven Netzwerkes“ (Dreibholz) entstand, „das Günther Domenig in unterschiedlicher Konstellation und Intensität während seiner außergewöhnlichen Laufbahn begleitet hat“.

Günther Domenig – Von Ragnitz zum Steinhaus
_Wenzel Mraček, Kolumne
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bis 7.1.2025
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