Innsbruck, Tirol

Stadthaus Innrain, Innsbruck – © Lukas Schaller

Termin: Fr, 10.04.2026, 17:00 Uhr
Treffpunkt: Innrain 21, 6020 Innsbruck

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Das neue Stadthaus am Innrain entstand anstelle eines in die Jahre gekommenen Gründerzeithauses, das der Bauträger gekauft und durch einen 7-geschoßigen Neubau mit zwei Gewerbeeinheiten und 24 exklusiven Mietwohnungen ersetzen ließ. Mit dem Anspruch, an diesem zentralen Ort in der Nähe der Innsbrucker Altstadt einen architektonisch wertvollen Beitrag zu leisten, wurde Rainer Köberl mit der Planung beauftragt.

Entlang des langgestreckten, in seiner Struktur fast angerartigen Innrains bildet das „Weinberghaus“ gemeinsam mit der Ursulinenkirche, der mittig im Straßenraum stehenden Johanneskirche, dem Ansitz Albersheim sowie weiteren, im Lauf der Jahrzehnte ersetzten Bauten eine Abfolge markanter Gebäude. Prägend ist zum einen die großzügige zweibogige Vorhalle, die den im Bebauungsplan fixierten, jedoch bislang nicht vollständig realisierten städtischen Laubengang aufnimmt, zum anderen die Ausführung in braunrotem Beton mit horizontal gliedernden Gesimsen und einer fein abgestimmten Fugenteilung.

Bei einem „Vor Ort“-Gespräch führt Rainer Köberl durch das neue Stadthaus, das großteils aus Thermowänden und Klimadecken der Firma PROGRESS besteht.

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rainer köberl
geb. 1956; seit 1992 selbständiger Architekt in Innsbruck; zahlreiche Bauten in Tirol, Südtirol, Vorarlberg, Salzburg und der Schweiz, zuletzt u. a. BTV Dornbirn; MPREIS Fiss; Wohnbau Höttinger Gasse, Innsbruck; Kinderkrippe und Kindergarten Thüringen

stadthaus innrain
bauherr WEINBERG Bauträger
mitarbeit Julian Gatterer, Paul Pointecker
ausführung zusammen mit beaufort Architekten
statik ZSZ ingenieure

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GAT