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Wien

Josef Frank und die anderen. Neue Möbel 1920-1940; Ausstellungseinblick © SKB

Ausstellung: 09. April 2025 bis 11. Jänner 2026, Dienstag bis Sonntag u. feiertags 10-17 Uhr
Ort: Möbelmuseum Wien, Andreasgasse 7, 1070 Wien

Ausstellung im Museumseintritt inkludiert

Das Möbelmuseum Wien widmet sich 2025 dem modernen Möbeldesign der Zwischenkriegszeit in Österreich. Anlässe für den Themenschwerpunkt sind der 140. Geburtstag des Architekten Josef Frank und das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Wiener Einrichtungsunternehmens Haus & Garten.

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Durch Ankäufe und Schenkungen wurden Möbel der Zwischenkriegszeit zu einem Schwerpunkt der Sammlung der Bundesmobilienverwaltung. Die 1928 von Ernst A. Plischke gestaltete Wohnung von Lucie Rie (1902–1995) konnte vor genau dreißig Jahren unmittelbar nach dem Tod der Keramikkünstlerin erworben werden und gehört nach der umfassenden Restaurierung in den Werkstätten der Bundesmobilienverwaltung zu den Highlights des Möbelmuseums. Erstmals präsentiert werden kann eine komplette Wohnungseinrichtung von Josef Frank, die 1932 von der Firma Haus & Garten ausgeführt wurde.

Darüber hinaus werden vollständige Ensembles und Einzelmöbel der österreichischen Architekten Felix Augenfeld, Herbert Eichholzer, Heinrich Glaß (später: Henry P. Glass), Hugo Gorge, Walter Loos, Ernst A. Plischke, Otto Prutscher und Robert Schläfrig (später: Sheldon) vorgestellt.

Die neuen Möbel aus Österreich zeichneten sich in den 1920er und 1930er-Jahren durch gestalterische Vielfalt, Komfort und hohe handwerkliche Qualität aus. Das österreichische Möbeldesign der Zwischenkriegszeit unterschied sich damit wesentlich vom Designkonzept des Bauhauses und von der luxuriösen Formenwelt des französischen Art déco.

Zur Ausstellung erscheint eine gleichnamige Begleitpublikation im Böhlau Verlag.

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GAT