Der Architekt Herbert Eichholzer (1903 – 1943) verkörperte in jeder Hinsicht einen modernen Menschen: weltoffen, wissbegierig, viel gereist, leidenschaftlich und sozial engagiert gehörte er, beeinflusst von Le Corbusier, der europäischen Avantgarde an. Gleichzeitig trat er an der Seite der Kommunisten mutig gegen das nationalsozialistische Regime ein, wofür er mit seinem Leben bezahlte.
Eine Ausstellung von eisenerZ*ART im ehemaligen Frisiersalon in dem von Herbert Eichholzer 1936 geplanten Haus Brutmann in Eisenerz in den Jahren 2022/23 widmete sich neben der Geschichte des Hauses Brutmann vor allem dem Leben und Werk des Grazer Architekten. Im Rahmen dieser neuerlichen Auseinandersetzung mit Eichholzer entstand vorliegendes Buch Herbert Eichholzer BLAUPAUSE, dessen Titel nicht nur auf das Werkzeug des Architekten – die Planzeichnung – rekurriert, sondern auch als Metapher für die vielfältigen thematischen Überblendungen persönlicher Biografien und kollektiver Ereignisse steht und natürlich nicht zuletzt Herbert Eichholzer als Vorbild akklamiert.
Im Buch finden sich neben historischen Beiträgen von Herbert Eichholzer und Herbert Feuerlöscher Texte zum Leben und Werk Eichholzers von Günter Eichberger, Günter Eisenhut, Heimo Halbrainer, Gerhild Illmaier, Alexandra Riewe, Antje Senarclens de Grancy, Christian Teissl, Erika Thümmel und Karin Tschavgova.
BUCHPRÄSENTATIONEN:
Prenning: 07. November 2024, 18 Uhr, Prenning’s Garten, Übelbacherstraße 159, 8121 Prenning
Graz: 21. November 2024, 18 Uhr, Museum für Geschichte Graz, Sackstraße 16, 8010 Graz
Herbert Eichholzer BLAUPAUSE.
Herausgegeben von Heimo Halbrainer, Gerhild Illmaier, Alexandra Riewe.
Gebunden, 200 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN: 978-3-903425-21-7, CLIO: Graz 2025, EUR 31,00
erhältlich über eisenZ*ART (gil@eisenZ-ART.at),
CLIO (verlag@clio-graz.net) und im Buchhandel.