Michael Goldgruber
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Wien

Institut für Troposphärenforschung, Leipzig, 2023. Pigment Print auf Hahnemühle Archival Paper, Photorag©. 120 x 150 cm. Ed. 5+1

©: Michael Goldgruber

Michael Goldgrubers Arbeiten positionieren sich gleichsam an der Schwelle zur Gegenwart. Im Zentrum seines fotografischen Schaffens steht die Ökologie, genauer gesagt der beschleunigte Zusammenbruch dieses komplexen Beziehungsgeflechts. Es ist eine intensive und beständige Auseinandersetzung mit all den dicht verwobenen Naturschäden, bei der er die Bruchlinien der Wahrnehmung herausarbeitet,um eine Bildsprache jenseits des Voyeurismus der Naturzerstörung zu finden.

Das Beste zu hoffen bedeutet auch, aktiv zu werden. Michael Goldgruber porträtiert die vielen Forscher und Orte wissenschaftlicher Forschung, an denen die sensiblen Gleichgewichte der Natur untersucht werden, um Maßnahmen zu ihrer Rettung zu entwickeln. Die Klima- und Biodiversitätsforschung wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, und so zeichnen sich neben der Exzellenz einzelner Forscher auch einige Institute durch neue und beispielhafte Architekturen aus.

Ein Hauch von Heroismus liegt in den künstlerischen Porträts dieser Forschungslandschaft. Durch die axiale Klarheit des Bildaufbaus und den subtilen Einsatz von Licht schafft Michael Goldgruber einen ästhetischen Raum, der auch in Krisenzeiten Optimismus für die Zukunft vermittelt. Eines ist sicher: Was wir heute tun, wird die Zukunft verändern. (Text: Dr. Astrid Kury)

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