Vortrag und Gespräch mit Gerd Zillner (Österreichische Kiesler-Privatstiftung)
Wien

Friedrich Kiesler, Magic Architecture, Bildtafeln (25a) und (25b) "Peruvian Pottery in the form of houses and temples" und "Barren houses of our machine-age (Le Corbusier), c. 1947; ©: Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung

Unter dem Eindruck der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und des Paradigmenwechsels durch die atomare Kriegstechnologie arbeitete der Künstler-Architekt Friedrich Kiesler (1890 – 1965) an einer alternativen Geschichte und Theorie der Architektur. Magic Architecture war sein ehrgeizigstes und wohl auch außergewöhnlichstes Publikationsprojekt. Als neovitruvianische Renaissance-Abhandlung wollte Kiesler in zehn Teilen eine epochenübergreifende Kulturgeschichte des menschlichen Wohnens von der Vorgeschichte bis zum Atomzeitalter erzählen. Seine vergleichende Untersuchung beschäftigt sich mit quasi-„magischen“ Praktiken, mit Tierbauten, aber auch mit den Fantasie-Architekturen der Dichter und Maler. Und doch blieb das Projekt unvollendet und somit unveröffentlicht – der Vortrag stellt anhand von Archivmaterialen Friedrich Kieslers Magic Architecture vor.

Mit Gerd Zillner (Österreichische Kiesler-Privatstiftung)
Moderation: Maik Novotny/ÖGFA

Termin: Freitag, 15. November 2024, 19 Uhr
Ort: ÖGFA, Liechtensteinstraße 46a/2/5, 1090 Wien

 

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