Festival: 13.-16. Mai 2026
Ort: Linz, Oberösterreich
„Art Meets Radical Openness” (AMRO) ist ein zweijährliches Festival für Kunst, Hacktivismus und offene Kulturen, das seit 2008 von der Netzkulturinitiative servus.at – Kunst & Kultur im Netz in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz, Abteilungen Zeitbasierte Medien und Visuelle Kommunikation, organisiert wird.
Es bringt lokale und internationale Künstler*innen, Aktivist*innen, Entwickler*innen, und Forscher*innen zusammen, die sich mit der Kultur des Teilens und Zusammenarbeit beschäftigen. AMRO hat seine Wurzeln in der erfolgreichen Free Software Bewegung der frühen 2000er Jahre: open Tools und die Verwendung freier Lizenzen sind die Voraussetzung und Grundlage für die digitale Praxis dieser Community.
#AMRO26: Becoming Unreadable
Unter dem Titel „Becoming Unreadable“ untersucht und kritisiert die 2026 Ausgabe des AMRO-Festivals die digitalen Bedingungen, unter denen wir leben und arbeiten. Es hinterfragt die Vorstellung, dass eine ständige Online-Omnipräsenz normal und wünschenswert ist, und verfolgt diese unkritischen Annahmen bis in den Bereich der Open-Source-Software zurück. Diese Vernetzung bildet die Grundlage der Mainstream-Digitalkulturen. Sie dient zugleich als Werkzeug für allgegenwärtige Überwachung sowie die ausbeuterische Aneignung von Werken und Daten durch Big Tech, was kritischen Widerstand erforderlich macht.
Alternative Zugänge zu digitalen Technologien –nicht kommerzielle, ethische, nachhaltige und gemeinschaftsfördernde –werden im Rahmen des Festivalprogramms vorgestellt und untersucht.
Mehr zum Programm, siehe Link unten!