Die Auszeichnung GerambRose wird biennal vom Verein BauKultur Steiermark ausgelobt. Sie würdigt vorbildliche Projekte der in steirischen Gemeinden gelebten hohen Baukultur. Besondere Ziele des Vereins sind es, mit der Vergabe qualitätsvolle Baukultur zu fördern, besondere Bauleistungen als Instrument zur Bewusstseinsbildung und Qualitätsförderung zu würdigen sowie Baukultur interessierte Personen und Institutionen miteinander zu vernetzen.
Der Preis wird als anonymer Würdigungspreis verliehen und richtet sich gleichermaßen an Planer:innen wie an Auftraggeber:innen.
EINREICHUNG 2026
Gesucht wird ein breites Spektrum an baukulturellen Aufgaben. Kleine Interventionen sollen ebenso gewürdigt werden wie große Bauwerke. Eingereicht werden können
- Neubauten,
- Umbauten und
- Sanierungen in allen Maßstäben.
Es werden Projekte unterschiedlicher Typologien in den Kategorien öffentliche, gemeinschaftliche und private Räume gesucht.
Öffentliche Räume
Beispiele: Straßen, Plätze, Parks und Gärten, Landschafts- und Freiraumplanung, Stadt- und Dorferweiterungen bzw. -erneuerungen, örtliche Raumplanung, Infrastruktur- und Verkehrsbauten (vom Flughafen über Bahnhöfe bis zu Straßen, Brücken und Tunnel), Flussregulierungen und Geländesicherungen sowie innovative Planungsstrategien.
Gemeinschaftliche Räume
Beispiele: Gewerbe-, Handels- und Industriebauten, Landwirtschaftsgebäude, Bildungs-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Kultur- und Gesundheitsbauten, Freizeit- und Sportstätten, Sakralbauten, kommunaler Hochbau sowie multifunktionale Gebäude (z. B. Gemeindezentren), ebenso Restaurants und Geschäfte.
Private Räume
Beispiele: Wohnbauten vom Einfamilienhaus bis zum sozialen Wohnbau, Klöster und Heime, temporäre Wohnformen wie Hotels oder Pensionen, generationenübergreifendes Wohnen, Wohnen und Arbeiten (vom Bauernhof bis zum Homeoffice) sowie private Freiräume wie Gärten und Terrassen.
Optional kann in der Sonderkategorie GerambRose – Klassiker eine Auszeichnung für Bauwerke vergeben werden, die mindestens 50 Jahre alt sind, bereits bei ihrer Errichtung architektonisch herausragend waren und deren Qualität durch angemessene Nutzung und kontinuierliche Pflege bis heute erhalten blieb.
2026 wurden für die Vergabe der GerambRose die Planer:innen und Architekt:innen
Barbara Abel, Klagenfurt
Sybille Caspar, Wien
Tina Gregorič, Ljubljana, Wien
Gernot Reisenhofer, Graz
Andreas Tropper, Graz, in die Jury berufen.