04/05/2026

Um die Sammlungen mit ihren mehr als 20.000 bereits digitalisierten Dokumenten besser zugänglich zu machen, ermöglicht die Website ast.tugraz.at ab sofort einen umfassenden Überblick. Vorhandene Bestände der architekturbezogenen Produktion und Lehre sowie die Projekte, die bereits in Zusammenarbeit mit dem ASt entstanden sind, werden personenbezogen dargestellt. Mit ein paar Klicks, gelangt man zu Biografien, Werkverzeichnissen und ausgewählten Werken der vorgestellten Architektinnen und Architekten. 

04/05/2026

Über 100 Modelle, Werkverzeichnisse, mehr als 750.000 Fotografien und etwa 250.000 Pläne lagern 2026 im ASt, Architekturarchiv Steiermark, Graz: Foto: ASt

Unter dem Stichwort „Bestände“ auf der ASt-Webpage erscheinen Portraits steirischer Architektinnen und Architekten, deren Werk archivarisch durch das Architekturarchiv Steiermark gesammelt, aufbereitet und betreut wird. Auf sympathische Art und Weise erleichtert diese Fotogalerie allen Interessierten und Neugierigen den Einstieg in eine tiefere Auseinandersetzung mit dem lokalen Architekturgeschehen des 20. Jahrhunderts. Das Material wird für Lehre und Forschung sowie für Ausstellungen und Publikationen damit wesentlich leichter zugänglich.

57 Portagonist:innen zeigt die Webpage bisher. Sukzessive sollen weitere hinzukommen. Dass von den 57 vorgestellten nur 10 Architektinnen sind, ist bitter. Schrittweise wird sich die Anzahl der Beiträge über steirische Architektinnen durch das am akk etablierte Projekt „Architektinnen in/aus Graz“, das gemeinsam mit gat.news 2025 lanciert und 2026 eine Fortsetzung erhält, erhöhen. Antje Senarclens de Grancy (akk), stieß 2024 mit Waltraud P. Indrist das Projekt an, für das Texte über Architektinnen des 20. Jahrhunderts von Clara Neuhold, Ines Gadermaier, Bettina Paschke und Antje Senarclens de Grancy verfasst wurden. Des Weiteren können Vor- wie Nachlässe steirischer Architekt:innen digital wie analog im ASt eingesehen werden.

Das Architekturarchiv Steiermark (ASt) ist eine Kooperation des Archivs der Technischen Universität Graz mit dem Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften (akk) der TU Graz und dem Haus der Architektur (HDA). Es trägt der besonderen Bedeutung des lokalen baukulturellen Erbes Rechnung und hat sich zur Aufgabe gemacht, als Anlaufstelle für Recherchen sowie als digitales Gedächtnis aufzuzeigen.

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